Über uns

2013 machten wir, Hardy Ullendahl und Thomas Müller, uns Gedanken, wie man einen Commodore 64 einfach und preisgünstig mit einem PC verbindet, um dessen Ressoucen nutzen zu können. Die Hardware sollte mit einfachsten Mitteln für Jedermann nachzubauen sein und über eine gängige Schnittstelle verfügen. Diverse Versuche mit verschiedenster Hardware, brachten nicht den richtigen Erfolg. Entweder war diese zu teuer, oder aber zu langsam, um damit eine akzeptable Übertragungsgeschwindigkeit zu erreichen. Schlussendlich landeten wir bei einem Arduino Nano. Diese feine Platine war preisgünstig, schön klein, einfach zu handhaben und sie war zu guter Letzt sogar noch schön schnell, dank des ATmega328. Also begannen wir, mit dem Nano zu experimentieren. Der erste Sketch (Arduino-Code), war unter Zuhilfenahme einiger Arduino-Foren, schnell geschrieben und eine rudimentäre Datenübertragung auf Bit Ebene erstellt. Dies sollte der Grundstein sein, für weitere Entwicklungen.

Uns schwebte eine Serversoftware für den PC vor, welche Befehle des C64 entgegen nimmt und diese ausführt. Der PC sollte dem C64, mit Hilfe eines sehr schlanken Übertragungsprotokolls, alle Daten zur Verfügung stellen – Der C64 bekommt sozusagen die Daten auf einem silbernen Tablett serviert. So entstand auch der Name Servant64.
Nachdem der Entwurf eines Protokolls auf einem der unendlich vielen Schmierzettel niedergeschrieben wurde, begannen wir damit, in VB.NET eine Serversoftware zu schreiben.
Einer der ersten Funktionen, war das Kopieren von Disketten-Files des C64 auf die Festplatte des PCs und umgekehrt. Auch konnte eine E-Mail auf dem C64 geschrieben- und diese dann über den PC versendet werden.

Fast regelmäßig einmal in der Woche trafen wir uns, um Servant64 in die Tat umzusetzen. Nach zwei Jahren Entwicklung, war dann die Zeit reif, die Hardware auf einem Retrotreffen vorzustellen. Was liegt da näher, diese doch auf unserem eigenen Event (koelner-retro-treff.de) zu präsentieren. Hier suchten wir auch nach Unterstützung, denn gerade wenn es um die Assembler-Programmierung geht, war unser Know-How doch sehr lückenhaft. Und wer jetzt denkt, das wir das Treffen nur aus diesem Grunde organisiert haben….. Nein, denn der Wunsch, ein solches Event auch mal im Kölner-Raum stattfinden zu lassen, liegt noch viel viel weiter zurück. Naja, auf diesem Wege lernten wir jedenfalls Henning Harperath und Sven Arke kennen, die uns seit dem tatkräftig unterstützen. Henning übersetzte die, bis dato im langsamen Basic programmierte, Übertragungsroutine in Assembler und Sven erstellte einen modifizierten C64-Kernal, in dem Load- und Save-Routinen integriert wurden.

Und nun? Ja jetzt sind wir an dem Punkt angekommen, an dem wir das Gesamtpaket der Öffentlichkeit vorstellen möchten. Damit sind auch alle herzlichst eingeladen, am Projekt mitzuarbeiten, um daraus vielleicht (in Retro-Kreisen) mal etwas ganz großes werden zu lassen.
Wir wünschen Euch allen nun viel Spaß damit.

Es grüßt Euch Hardy und Thomas